Abteilung für Metabloggen

 

Possibly Pointless Blog Gadgetery: twitterfeed

Abt. für Internet & Blogdings, Metabloggen

Hab’s trotzdem mal aktiviert für meinen Twitterfeed. Mal gucken, ob’s nervt – aber es stimmt: man könnte sich seinen eigenen RSS-SMS-Benachrichtungsdienst einrichten, kostenlos, wenn man das auf einen eigenen Twitter-Feed legt.

Mobiles Bloggen

Abt. für Metabloggen

OK, habe jetzt kapiert, wie man E-Mails aufs WordPress-Blog schickt – kann mir jemand sagen, wie ich die MIME-Typen auseinandergefieselt bekomme? Und warum kann ich zwar Photos an die “blog upload email” von flickr mailen, diese kommen aber nur in flickr, nicht aber hier an – obwohl es sonst von Hand funktioniert, von flickr Bilder ins Blog zu schieben? Weiß jemand was?

(Oder liegt’s am sendenden Telephon?)

Äh. Und warum geht jetzt auf einmal das Mailen an flickr nicht mehr?

Update: Hm. Über flickr geht’s jetzt auf einmal. Dauert nur eeeewig. Ach, weiß der Geier.

One in a hundred

Blogscout jongliert mit Zahlen

Abt. für Metabloggen

Statistik [i:rrhoblog]Ja, guten Morgen, hallo! Mit einem Mal war ich heute früh beim blogscout unter die Top 100 Blogs gerutscht. “Schuld” an diesem plötzlichen Aufstieg in illustre Höhen ist die neue Zählweise, die Dirk anwendet (aber geheimhält, um Manipulationen zu vermeiden). Dirk schreibt:

Im Gegensatz zur momentanen Topliste (welche nach der Umstellung in Form einer Top-Reichenweite-Liste weiter bestehen wird), legt die neue Topliste dabei aber mehr Wert darauf, die Blogs weiter oben zu führen, die tatsächlich auch als Blogs in der Blogosphäre wahrgenommen werden.

Der Effekt ist interessant; erste Kommentare bei Dirk lassen vermuten, daß die neue Zählweise Blogs bevorzugt, die in anderen Blogs rezipiert und verlinkt werden. Dann hätte man es womöglich mit einer Art Citation Index zu tun. Trotzdem muß natürlich auch die Zahl der Zugriffe ein Kriterium bleiben, egal von woher die kommen.

Statistik GenderblogUnd auch ich bin nur halbglücklich: denn das Genderblog, das sich in den letzten zwei Monaten beharrlich hochgearbeitet hatte und an guten Tagen unter die Top 200 gerutscht war, hat es schier aus den Rating-Schuhen gehauen, obwohl wir dort mehr Zugriffe und Visits haben als je vorher.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Dirks Listen jetzt entwickeln. Die alten Ranglisten gibt’s übrigens natürlich weiterhin.

C-List

Popularitätssprung?

Abt. für Metabloggen

Mediadaten 24.10.06 - AusschnittFalls irgendjemand (wovon ich eigentlich nicht ausgehe, aber man kann ja mal die Aufmerksamkeit darauf lenken) sich wundern sollte, woher der plötzliche Sprung in meiner “Platzierung in der Liste der Top-Blogs” im Blogscout-Counter (vgl. die Mediadaten) von “nahezu immer eines der Top-500-Blogs in Deutschland” (wie hier gejammert) auf einen Platz in den Top 200 kommt… nein, ich habe nicht auf einmal hunderte Visits mehr am Tag.

Ich lasse stattdessen seit Sonntagnachmittag, was ich schon längst hätte machen sollen bzw. nie hätte anders machen sollen, die Hits auf Einträge von vor dem “Umzug” auf diese Domain hier mit den Hits auf hiesige Einträge zusammenrechnen. Schließlich gibt es das [i:rrhoblog] schon seit Februar 2004, nur eben damals noch unter einer anderen URL.

Und dort gibt es immer noch ein paar schöne Beiträge zu lesen, zum Beispiel die durchaus beliebte Geschichte von Borghild, der angeblichen Sexpuppe der Nazis.

Und wenn jemand diese Statistikspielchen total doof findet (oder ich das jetzt doof erklärt habe), dann kann er oder sie es ja in die Kommentare schreiben.

Just another depressed narcissist

Autoselbstreferentielles Metabloggen (galore!)

Abt. für Internet & Blogdings, Metabloggen

Ich bin natürlich wieder viel zu spät dran, aber der neben dem tatsächlich dort nachzulesenden ersten Kommentar (Stefan Niggemeier!) wahrscheinlich schönste erste Kommentar zu diesem schönen Text von Sascha Lobo wäre wohl gewesen:

[Erster!]

Und wenn hier nicht ganz schnell jemand anruft, den ich toll finde oder so, dann ist hier für eine Woche mal ein bißchen Ruhe. Davon blogge ich dann live. Hier, logo.

Frustrationsrationen eines C-Bloggers

Abt. für Metabloggen

Ich schaff’s ja mittlerweile nicht mal mehr auf Listen von Blogs, die nicht aufs eigene Blog verlinken. So fühlt es sich also an, wirklich unbedeutend zu sein.

(Fundstelle)

Die taz bloggt. Eher nicht.

Abt. für Medien, Metabloggen

Liebe taz, da eröffnet ihr, immerhin mit wenig Getöse, Euer komisches taz-WM-Blog und macht seit Donnerstag immerhin schon zwei Einträge – was wollt Ihr damit? Bloggen jedenfalls nicht, sondern:

In diesem Blog stellt die taz-WM-Redaktion täglich eine Frage -und bittet die ExpertInnen im Publikum um Antworten. Einfach “Kommentar” anklicken, schreiben und absenden.

Bloggen als Publikumsbefragung – das ist ja mal saumäßig interessant. Vor allem mit so wahnsinnig kritischen, originellen Fragen wie z.B.:

Wenn personell und strategisch alles stimmt, kann eine mittelmäßige Nationalmannschaft auch die ganz Großen wie Brasilien, Italien oder Holland schlagen. taz-WM-Analytiker Ulrich Fuchs sagt: Darin besteht Deutschlands (kleine) Chance, Weltmeister zu werden. Hat er recht?

Kinners, macht doch erst einmal ein neues Konzept, fragt ein paar Leute, die was davon verstehen, oder laßt es einfach sein. Es ist ja völlig okay und sogar total schnafte, wenn ihr es gut und ausreichend findet, Old Media zu sein, anstatt jedem Online-Trend hinterherhecheln zu müssen wie so viele der anderen papierbefüllenden Medien. Immerhin wart Ihr allen anderen mit Eurer Internetpräsenz um Jahre voraus.

Entspannt Euch.

Filmkritik: persönlich, kurz, klar

Gotcha, gaptcha!

Abt. für Metabloggen

Lieber vasili, gerne würde ich bei Dir wieder einmal kommentieren, aber fast jedesmal kriege ich so komische Aufforderungen

Vasilis Captcha

und frage mich: welche Zahlen? Die Eins?

Dabei hast Du so schöne Nachrichten von Anna und Koxi!

(Mit ein paar Reloads geht’s dann doch. Aber das kann ja nicht die Lösung sein.)

ahoi polloi

Abt. für Metabloggen

Da muß ich Felix recht geben, ahoi polloi ist großartig. Das ist jemand, bei dem (oder der?) ein Witz durchs Erklären erst richtig komisch wird, Literaturkritik kurz und bündig in eine Zeichnung paßt, sich Gottesbilder kreuzen (nicht so böse und bissig, wie auf dem aktuellen Titanic-Cover, aber auch mit ganz anderem Ziel) und schließlich Eßgewohnheiten präzise mit den Lebensumständen korreliert werden.

Wie gesagt, großartig. Abonniert.

Alles ganz neu hier

Naja, aber es darf doch wieder einmal etwas Frisches sein?

Abt. für Metabloggen

Nach zwei Jahren kann man gut einmal Rückblick halten: Wuppt die damals frische Liebe noch? Macht’s noch Spaß?

Natürlich macht’s noch Spaß, sonst gäbe es diese Seite nicht, wagte ich nicht frischweg einen Neuanfang. Die ersten zwei Jahre Bloggen waren für mich ein bißchen wie erwachsener werden: Die ersten Schritte, man kriegt alle Kinderkrankheiten (ganz viele Blogbuttons, ganz viel Quizilla, ganz viele Blogmeme – die sind ja inzwischen fast ausgestorben) und ist danach zumindest gegen ein paar immun, dann kommt man arg in die Pubertät und macht auch da jeden Scheiß erstmal mit, fängt das Saufen und das Trinken an und die Selbstsuche natürlich sowieso.

Man zitiert Spiegel Online, dann kritisiert man Spiegel Online und verlinkt nur noch andere Nachrichtenquellen, beteiligt sich an den Diskussionen um Sinn und Unsinn und Wert und Grenzen des Bloggens, lernt so AkteurInnEN und deren Rollen kennen, denkt ans Aufhören (aber nicht unbedingt laut und lesbar) und kommt dann doch reumütig zurück, andere Dinge werden wichtiger, aber irgendwie bleibt man kleben. Und denkt sich dann (denk ich mir): So ein frischer Start wäre jetzt was Schönes.

Et voilà.

Jetzt habe ich, scheint mir, keine benennbareren Vorstellungen davon, wie es hier weitergehen soll, als ich sie vor zwei Jahren hatte, aber unter der Oberfläche lauern natürlich die vergangenen zwei Jahre mit ihrem Ballast, die ich hier einerseits abstreife (technisch – der Sprung von MT 2.661 zum knackig-frischen WordPress 2.0.1. war nach meinen guten Erfahrungen mit anderen Projekten mehr als naheliegend – und inhaltlich – aber natürlich bleibt, was ich geschrieben habe, an alter Stelle archiviert) und in denen andererseits eben doch ein wenig deutlicher geworden ist, wo ich mitheulen mag oder doch lieber den einsamen Wolff spielen möchte (pardon the pun).

Was Blogs angeht, waren die vergangenen zwei auch spannende Jahre; vorher kannten den Begriff nur sehr wenige, inzwischen vergeht keine Woche, ohne daß Blogs irgendwo in der Süddeutschen oder bei Spiegel Online auftauchen, Hinz und Kunz werfen mit Wörtern wie podcast und vlog nur so um sich, als gebe es was umsonst oder zu gewinnen. Dem ist natürlich nicht so, und ich kann dem sehr geschätzten Herrn Rühle nur beipflichten, daß man den Web 2.0-Hype (in dessen Stadtzentrum sich natürlich nicht nur Blogs tummeln) mal etwas tieferhängen könnte.

Egal: es geht weiter. Und mit frischen Rahmenbedingungen und Zukunftshoffnungen voll Sonne und Kindergeschrei werfe ich mich wieder und weiter ins Spiel. Vielleicht ein bißchen näher an meinem Leben als bisher – die großen Geschichten meiner realen Existenz habe ich, obwohl oder weil ich unter Realnamen und mit Impressum schreibe, bisher immer nur angedeutet und meist verborgen. Vielleicht ist da etwas mehr Nähe drin.

Mein Name ist Rochus und ich blogge. Aber das ist ja noch lange nicht alles.

(Und dann natürlich: Permanent Beta. Im Moment ist hier aber wirklich noch einiges Baustelle, also sind in den nächsten Tagen und Wochen noch ein paar Designbasteleien, Umstellungen und auch Outages zu erwarten. Ich bitte um Geduld und freue mich über Anregungen, Kritik und Lobhudeleien. Wozu sind die Kommentare denn sonst da?)

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