Zombie Girl

Oder: Wie man einen Zombiefilm dreht

Abt. für Film

Durch einen Tweet von Peter zu einem ganz anderen, aber offenbar sehr interessanten Film wurde ich auf Zombie Girl aufmerksam, einen Dokumentarfilm über Emily Hagins, ein zwölfjähriges Mädchen, das einen Zombiefilm in Spielfilmlänge drehen möchte…

My initial thought [...] was that she really had no idea what she was getting into.

Hier ist der Trailer:

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FFF 08: Tag 4

Abt. für Film

Weil sich meine Pläne für die nächsten Tage komplett geändert haben, sieht auch mein FFF-Programm jetzt ganz anders aus. Mal sehen, was noch geht… Gestern ging (in aller Kürze, heute ist noch viel zu tun, Waschmaschine läuft):

L’Auberge Rouge/The Red Inn

Szenenbild The Red Inn

Fröhliche Komödie in einem nicht wirklich historischen akkuraten Setting in den Pyrenäen irgendwann nach der Französischen Revolution. Zwei Wirtsleute nebst Kindern meucheln ihre Gäste und leben davon ganz gut. Leider wird eine neue Straße gebaut, die den Weg an ihrem Gasthaus vorbei obsolet macht, und deshalb wollen die beiden noch einmal richtig abräumen, als eine Gruppe wohlhabender Reisender vorbeischaut.

Das ist sehr albern, aber erstaunlich lustig, zumal der Film nicht auf puren Slapstick oder Zoten vertraut, sondern den Humor aus den Figuren und aus den Situationen heraus entwickelt. Wird bis zum allerdings etwas hinausgezogenen Schluß kaum langweilig.

Awake

Szenenbild Awake

Es ist wohl ein rechter Albtraum, während einer Operation narkotisiert aber hellwach und schmerzempfindlich zu sein. Allein aus den Schmerzen ließe sich wahrscheinlich ein wahrhaft furchterregender Film machen, aber dazu müßte man natürlich wissen, wie man das inszeniert. Das weiß Joby Harold nicht so genau, aber das Thema Schmerzen ist dann auch, obwohl das in der Filmlogik nicht besonders konsequent ist) schnell abgehakt – hier geht es um eine ganz andere Geschichte, die sich dem Patienten (Hayden Christensen, der offenbar sogar ein bißchen spielen kann) aus dem Geschehen um den OP-Tisch offenbart. Dummerweise weiß man mit ein bißchen Filmerfahrung schon allzu bald, wohin der Hase läuft, und dann dauert es noch eine ganze Weile, bis die anderen es auch alle kapiert haben. Und, jetzt mal ehrlich: Jessica Alba allein ist auch kein hinreichender Grund, sich den Film anzusehen.

Let The Right One In

Szenenbild Let The Right One In

Zweifellos der bisher beste Film des (meines) Festivals; eine präzise fotografierte, subtile Coming-of-Age-Geschichte, die eher zufällig auch eine Vampirgeschichte ist. In der trocken-realistischen Welt von Let The Right One In (zu Weihnachten als So Finster Die Nacht auch bundesweit im Kino) wirken die Fähigkeiten des Vampirs Eli umso intensiver, sie dominieren den Film aber zu keinem Zeitpunkt. Stattdessen geht es ein bißchen ums Erwachsenwerden, vor allem aber um Freundschaft, Vertrauen und wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Atemberaubend schön.

Dance Of The Dead

Szenenbild Dance of the Dead

Gerade wenn man denkt, nur stereotype Trashgenrekost vorgesetzt zu bekommen, dreht einem so ein Film eine lange Nase. Dance Of The Dead ist nicht nur unterhaltsam, sondern streckenweise sogar sehr, sehr lustig, jedenfalls für Zombiefans. Der Splatterhumor ist treffend, die Inszenierung ausreichend albern und die Charaktere herzergreifend überzogen. Der Film ist so zugleich Neubelebung der Splatterkomödie als auch Hommage an die Highschool-Komödien der 80er Jahre; nicht von ungefähr hat man zuweilen das Gefühl, deren Protagonisten seien hier noch einmal wiederbelebt worden. Untot oder lebendig, je nachdem.

(Fotos: Fantasy Filmfest)

It makes so much more sense now!

Abt. für Film

Das wirklich überraschend unterhaltsame an dem schön trashigen Zombie Strippers ist, bei aller ziemlich platten Exploitation, die man dem Film schon im Titel ansieht, daß man eben doch nicht genau das bekommt, was man erwartet, sondern etwas ein bißchen anderes.

Etwas ausführlicher habe ich das für blairwitch.de zu fassen versucht.

Motherf*cking Zombies on a motherf*cking plane

Super Film: "Plane Dead"

Abt. für Film

Zumindest einige der Titel dieses Films scheinen darauf hinzudeuten, daß den Machern nicht unbedingt ein ungewöhnliches Remake zu Snakes on a Plane vorschwebte – letztlich ist es aber völlig wurscht, ob Plane Dead aka Plane Dead – Zombies on a Plane aka Flight of the Living Dead: Outbreak on a Plane (Homepage) eine Variation auf den Schlangenfilm mit Zombies oder eine Variation von Zombiefilmen an Bord eines Flugzeugs ist.

Trash ist der Film so oder so. Weder im grundlegenden Ansatz noch in den Einzelheiten kann Plane Dead (einigen wir uns auf den Titel?) irgendwie anders als völlig Ballaballa genannt werden.

Ein Wissenschaftler hat nicht besonders legal einen Körper mit einer künstlich hergestellten Krankheit infiziert – entwickelt aus dem “Malaria-Virus“, wie es im Film heißt. (Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. Erledigen wir doch gern für Euch.) Selbigen Körper hat er alsdann schlampig verpackt und samt Bewacher im Frachtraum einer Linienmaschine untergebracht. Die Kontrollen sind nach 9/11 wohl doch nicht so streng, wie man immer hört.

Damit sich der Film lohnt, gibt es ein paar kleinere Luftlöcher, die das Flugzeug so durchrütteln, daß sich die infizierte Kiste der Pandora öffnet. Im Handumdrehen wanken und klettern dann allerlei untote, sehr hungrige Exmenschen durch die 747. Das daraufhin Folgende entwickelt sich mit einer gewissen zwingend vorhersehbaren Logik, die aus vergleichbaren Filmen bekannt ist, macht aber immerhin schönen Gebrauch von den topologischen Gegebenheiten an Bord eines Flugzeugs und kann so, trotz gänzlich unorigineller Gesamtstruktur, einige hübsche Momente hervorbringen. Selten sah man einen Zombie sich so lüstern die Zähne lecken und so gekonnt neue Wege suchen.

Plane Dead nimmt sich auch glücklicherweise selbst nicht sehr ernst (Regenschirm! Abfalljäger!), sonst würde man sehr rasch anfangen, Fragen nach der logischen Konsistenz des Ganzen zu stellen (wo kommt denn, bitteschön, die ganze Munition her?). Stattdessen gibt es zu einer Tonspur aus lauten Schreien und lauter Musik ein exzessives Schlachtfest auf engstem Raum zu bestaunen, jede Menge Theaterblut wird vergessen, verspritzt und verzehrt. A lot of fun was had by all.

Das ist für die Dauer des Films tatsächlich einigermaßen unterhaltsam und immerhin ohne grobe Schnitzer inszeniert, auch wenn eben das Drehbuch ziemlich schwächelt. Aber für kluge Dialoge wechselt man ja eh in ein anderes Genre, oder sieht sich Fido an.

(Links: Ein Interview mit “Stewardess” Kristen Kerr beim lesenswerten Final GirlDas Gag Reel. Blut spritzt!)

Day of the Dead – Remake-Trailer

Das Remake des Romero-Klassikers Day of the Dead von 1985 ist unterwegs und wird wohl im April in den USA auf DVD erscheinen; jetzt ist ein Trailer zu sehen:

Ving Rhames, okay… aber, hey, Mena Suvari with a gun! Peter, übernehmen Sie!

(via)

Diary of the Dead: Trailer

Abt. für Film

Nachdem Herr abundant jüngst lästerte, es gebe also tatsächlich einen zombiefilm, den du nicht für critic.de besprochen hast …, muß jetzt wieder ein bißchen Zombieflair her: Der Meister Romero persönlich.

(Direktzombies; via)

Zombie romance

Trailer für Resident Evil: Degeneration

Abt. für Film

Die geplante CGI-Variation des Resident Evil-Franchise hat nun nach ersten Screenshots auch einen Trailer bekommen:

39% Zombie proof

Office of the Living Dead

Denken Sie auch an nicht-zombifizierten, äh, fair gehandelten Kaffee!

Zombies, jetzt gleich.

Noch mehr Zombies!

Abt. für Film

Nachdem schon am Freitag hier Zombies hordenweise zu lesen waren, hier sind noch mehr: nicht nur findet sich bei Metafilter eine hübsche Auflistung von Zombie-, Vampir- und anderen Geschichten, dort gibt’s auch den Link zu einer Diskussion über die Haltbarkeit von Zombie-Muskeln – wichtig im Falle einer realen Zombie-Epidemie. Da wäre dann auch ein Zombie Survival Guide (gibt’s auch auf Deutsch) recht hilfreich.

Es sei denn es ist alles ganz anders, und Zombies wären gar nicht so böse, sondern hätten auch noch den besseren Sex. Wie eine nicht gesendete CBS-Serie anzudeuten scheint (via).

Zombies! Überall Zombies!

Abt. für Film

Nicht nur in Las Vegas und in der BBQ-Absteige, nein, jetzt auch im Flugzeug! (Und als Comic!) Gütiger Romero, steh’ uns bei! Weihnachtsmann! Bring deine Stripperinnen mit! (thx)

“US Beef, it’s good for ‘em”

Noch mehr Excitement! Noch mehr Extinction!

Abt. für A Series Of YouTubes, Film

Nur weil’s gerade des Weges kommt: Fearnet hat ein hübsches Featurette und ein Interviews mit Milla Jovovich zu Resident Evil: Extinction, und auf YouTube findet sich zumindest teilweise ein kurzes Special von MTV:

Edit: Peter hat noch einen Clip gefunden.

Gore, finally

Abt. für Film

Schön… naja, für wer’s mag: im Red-Band Trailer (Flash; via) von Resident Evil: Extinction geht es deutlich expliziter zu als nicht nur im “grünen” Trailer, sondern auch als im ganzen Franchise bisher. Sollte Paul W.S. Anderson das Subgenre am Ende womöglich doch noch ernst nehmen? Blut spritzt, Gedärme fliegen?

(Interviews gibt es übrigens auch – via – und ein Kind, demnächst.)

Welcome to Las Vegas!

Excitement! Extinction!

Abt. für Film

Milla kloppt und köpft und macht Spagat: Resident Evil geht langsam in die dritte Runde.

Den Teaser gibt es bei Yahoo auch größer und schöner (Peter wußte es wieder mal als Erster, war ja klar).

(Direktmilla; via)

A Hard Day’s Night of the Living Dead

Abt. für A Series Of YouTubes, Film, Pop

Ich habe zwar hier grad keinen Ton, aber ich kann’s mir vorstellen…

(Direkttodnacht; via)

Women. Prison. Zombies. The end.

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