French Friday: Wenn es schneit in Paris

Abt. für French Friday

Wer aus dem Kölner Raum stammt, kennt den Witz mit den zwei Schneeflocken, die sich zufällig treffen, und die eine sagt: “Komm, wir fliegen nach Köln, Verkehrschaos spielen!”

Ganz so schlimm ist es hier eigentlich nicht, aber so ganz genau weiß man das auch deshalb nicht, weil es zumindest im Pariser Stadtgebiet überhaupt selten schneit. Der vergangene Winter etwa, in dem bekanntermaßen (was wir freilich nur aus zweiter Hand und aus dem FernsehenInternet wissen) ganz Deutschland monatelong unter einer festgefrorenen Schicht von Schnee und Eis gefangen war, haben wir bei zwar relativ kühlen Temperaturen, aber doch meist ohne Schnee hinter uns bringen können. An einem Wochenende lag einmal etwas mehr als ein Hauch von Schnee, und wir haben erst viel zu spät bemerkt, daß die nicht obrigkeitshörige Fraktion der Pariser Bürger_innen des 14. Arrondissement eine hügelig abfallende Wiese im (übrigens sehr schönen) Parc Montsouris trotz Rasennutzungsverbot (wie jedes Jahr ist dort “pelouse en repos”, also die Wiese gewissermaßen im Winterurlaub) kurzfristig zur Rodelpiste umdeklariert hatte. So stand leider unser Schlitten brav und trocken im Keller, und für’s Plastiktütenfahren war die Schneedecke dann doch zu dünn.

Das eigentlich Überraschende war ja übrigens, daß der Park überhaupt geöffnet war. Denn normalerweise werden Parks in Paris nicht nur bei heraufziehenden Unwettern (Gewitter, Stürme, dergleichen) geschlossen, sondern eben auch bei Schnee oder Glatteisgefahr. Was konkret bedeutet, daß im Winter immer wieder (und nach für uns letztlich nicht ganz nachvollziehbaren Kriterien) die Grünanlagen und natürlich vor allem auch die darin befindlichen Spielplätze schlichtweg nicht erreichbar sind.

Die Gründe dafür sind uns nach wie vor schleierhaft, auch wenn wir die Vermutung hegen, daß es wohl ganz banal Versicherungsgründe haben könnte – denn gelegentlich, wenn ein Park dann trotz “Wintereinbruchs” dennoch geöffnet wird, dann wird man mit großen Schildern auf seine eigene Verantwortung hingewiesen und zurückgeworfen. Die Stadt will es halt nicht schuld sein und geht lieber auf Nummer Sicher.

Sturmblogging

Im Tagesspiegel-Leserreport:

mein Döner ist weg! – so ein Sturm, wurde aus der Hand gerissen! – Jack D (18.1.2007 17:21 Uhr)

Bin von einem Döner getroffen worden. Welcher Idiot isst bei diesem Wetter Döner? – Oliver (18.1.2007 20:25 Uhr)

Gefunden im Grindblog; dort und bei Zuckerbrot und auch fast überall sonst noch mehr Wind von Gestern.

(Nein, hier war’s ganz ruhig. Saß zuhause. Sturm blieb draußen. Metapher “sturmfreie Bude” wurde bei uns nicht bemüht. Und mich würde noch interessieren, wo der Döner in den drei Stunden dazwischen gewesen ist.)

Reden wir mal übers Wetter

Gerne verharre ich in diesen Tagen ja immer wieder mal für kurze Momente vor dem geöffneten Kühlschrank und lasse gekühlte Luft um meine Beine streichen.

Landunter im Büro

Abt. für Berlinalia

Eigentlich dachte ich, bei den Regenfällen am Freitag und Samstag glimpflich davongekommen zu sein (also: trocken). So kann man sich täuschen: am Schreibtischstandort schüttete es zum Fenster herein, unter der eingezogenen Wand durch und hinein ins Eckschränkle.

Trotz allem Glück gehabt: Eine freundliche Mitmieterin war vor Ort und rettete, was zu retten war. Die paar schon angestockten wenn nicht -geschimmelten Unterlagen kann ich verschmerzen, den sich auflösenden Preßspanschrank auch gerade noch so: altes, immer schon billig gewesenes Familienmöbel. Schade drum.

Immerhin trocknet bei dem Wetter alles, auch der Fußboden, wirklich sehr zügig.

(File under: Kleine Katastrophen, die jetzt eigentlich nicht auch noch hätten sein müssen)

Hat jemand ein gutes Rezept …

Hat jemand ein gutes Rezept für Gehirn greifbar? Habe gerade eins da, gut durchgekocht und sonst anscheinend zu nichts mehr zu gebrauchen. *brutzel*

(File under: Fever! [Someone please turn the heat down!])

Es ist jedenfalls

zum Fahrradfahren entschieden zu warm. (Edit: ja!)

Ach, Schweiz!

Am Samstag sei über der Schweiz, so das lokale Basler Kostenlos-Blättchen, das erste, and I quote, frühsommerliche Gewitter niedergegangen. Frühsommer, am 22. April. Und heute sollen es dreiundzwanzig Grad werden. Ach, Helvetia, du hast es besser.

(Sagt die Prinzessin eh immer: Die Schweiz, das gelobte Land!)

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