Horrifying!

Abt. für A Series Of YouTubes, Internet & Blogdings

Ich mache das hier ja das ganze Jahr über, aber demnächst ist Halloween …

(via)

Blog 1.0

You’re No One If You’re Not On Twitter

Web2.0-Verb der Woche

Up for grabs

Abt. für Internet & Blogdings

defective yeti macht kreative Blogpause:

My god, is there anything as intrinsically bloggy as a long and tedious post explaining why you haven’t been blogging? Someone should start a blog that consists solely of daily, long-winded, and humorous entries purporting to explain why it hasn’t been updated. Free idea. Yours for the taking.

Mach ich jetzt nicht. Aber ja, auch meine Blogfrequenz steht in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Fülle meines sonstigen Lebens (bzw. in direkt proportionalem zum Ausmaß meiner Prokrastrination – die abnimmt, je mehr wirklich zu erledigen ist, rasch). Hatte auf der re:publica das eine und andere Gespräch, das darauf hindeutete, hier habe man es mit einem nicht-singulären Phänomen zu tun. Ist Bloggen also nur das kreativere Abhängen? Von produktiv muß man ja noch gar nicht sprechen.

Oder nennen wir es Arbeit?

et in re:publica et twitter et cetera ego

Abt. für Internet & Blogdings

Heute: Voller Tag voll Textarbeit hier so haushaltsintern (wir nähern uns finalen Fassungen) und weitere Texte nicht wirklich bearbeiten, aber immerhin vorher gegenlesen – das ist immer noch re:publica-Nachlese, diesmal zur Frauenfrage.

Wer’s nicht recht glauben will, daß ich wirklich da war: zumindest wurde ich dort photographiert. Und angeblich bin ich im Beitrag des ARD-Mittagsmagazins auch kurz im Vorüberhuschen zu sehen. Sacht eine ganz altbekannte Quelle (Danke, U.!).

Und weil dies die re:publica der Twitterati war, paßt auch hierhin, daß ich heute den “Tweet des Tages” abgezwitschert habe. Prost!

re:publica: Advocacy 2.0

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen, Internet & Blogdings

Sitze im gleichnamigen Panel und schreibe hier mal ein paar Gedanken rein…

(Nein, keine zusammenhängenden Gedanken. Wahrlich nicht.) Weiterlesen »

re:publica und der Kopf ist leer

Abt. für Internet & Blogdings

Sitze also hier auf der re:publica und habe gar keine Lust, darüber zu schreiben. Bloggen doch eh alle, oder twittern (ich auch) oder hastenicht gesehen. Die erste Begeisterungswelle ist also schon eine Weile vorbei.

Vielleicht wird das nachher besser. Gleich: Futurismus.

Geburtstag?

Kriminalistik 2.0

Abt. für Internet & Blogdings

O Tempora, o Mores!

The girl went to MySpace.com, found profiles for two of the teens and identified them as two of her assailants, according to a police affidavit.

Police got a search warrant for MySpace.com records and found descriptions of the attack.

“The messages included details of the assault … and confirmed that four males were involved,” Detective Carl Kleinknecht said.

(via)

Virtuelles Stalking?

Abt. für Internet & Blogdings, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Die Zelfi AG macht irgendwie online Geschäfte und betreibt Pseudoblogs im Standarddesign, die “Freizeit verbringen” heißen oder “Handy Blog”, und nicht eben Horte aktueller Einträge sind. Das sind dann die Homepages von Pseudopersonen, die bei Twitter einen Account haben und “Karl Beltzner” oder “Sascha Heinz” haben – und allesamt vor sieben Monaten einen einzelnen Twitter-Eintrag gemacht haben. Seit heute folgen die beide meinen Twitter-Einträgen, und das ist natürlich ihr gutes Recht.

Aber es geht mir auf den Sack. Lassen Sie das gefälligst.

Tagesspiegel 1.5

Abt. für Berlinalia, Internet & Blogdings, Medien

Jaja, schon ganz hübsch und alles, die neue Tagesspiegel-Website. Ob’s übersichtlich und mir angenehm ist, weiß ich gar nicht so recht – ich lese eh’ eher anderswo. “Zeitung heute“, das ist jedenfalls eine gute Sache.

Aber, mal ganz ehrlich: “Artikel versenden” geht erst nach Anmeldung? Das ist ja wohl albern nutzungsunfreundlich, da ist ja Spargel Online zugänglicher.

More High School

Abt. für Internet & Blogdings

The furious social networking of Web 2.0 makes the Internet even more like high school than it already was.

Thoughts on the LOLCAT.

What’s this body thing, and what do I do with the dangly bits?

Second Life war gestern. Heute sind wir wieder for real

Abt. für Internet & Blogdings, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Fornicate using your actual genitals.

Get a first life.

Buy some T-Shirts there, while you’re at it, and don’t forget to fornicate.

Offline (Web 0.0)

We 2.0

(Teaching the machine / to rethink ourselves)

Web 2.1

Technische Evolution von/für Geeks

Abt. für Internet & Blogdings

Web e

(Versteht nicht jeder. Ist auch besser so.)

Selbstreferenzielles (Anti)Social Bookmarking

Abt. für Internet & Blogdings

Jakob Lodwick verschenkt 100 US-Dollar und zwar an einen der Menschen, die seine entsprechende Seite bis zum 14. Juli als Bookmark bei del.icio.us abgelegt haben. Den aktuellen Zwischenstand kann man jederzeit abfragen; seit ich mich vor nicht einmal 24 Stunden beteiligt habe, sind es schon 500 Einträge mehr – insgesamt jetzt gerade knapp unter 2000 – geworden. Nur im popular-Index von del.icio.us taucht es nicht mehr auf, vermutlich wurde es manuell entfernt.

Man kann das ein wenig verstehen, führt doch Lodwick mit seiner Aktion das Prinzip des Social Bookmarking ad absurdum. Hier soll man ja über die eigenen Quellen – Menschen mit ähnlichen Interessen etwa – oder über die reine Masse (“what’s popular”) auf interessante Seiten stoßen, die man sich selbst mühsam hätte ersurfen/suchen oder sonstwie finden müssen. Falls man je darauf gekommen wäre, dort herumzustöbern, ohne darauf derart hingewiesen worden zu sein. (del.icio.us, furl und wie sie alle heißen, digg nicht weniger, sind auch grandiose Zeitvernichtungsapparaturen.)

Lodwick spielt damit, daß so seiner Ankündigung, die ihre del.icio.us-Verlinkungen gewissermaßen selbst generiert und verbreitet (wer wollte nicht die 100 Dollar haben?) zu einer wichtigen Nachricht wird; zugleich entsteht ein schwarzes Bedeutungsloch, denn niemand verlinkt die Seite aufgrund ihres bemerkenswerten Inhalts. Wenn aber hier ein Bookmark nur um des Bookmarkens willen gesetzt wird, verliert es seinen sozialen Character, weil es ja nicht um die Verbreitung an sich geht, sondern nur um das Teilhaben, Auchgewinnenwollen.

Tatsächlich ist es im Grunde sogar kontraproduktiv, die Seite selbst zu verlinken; man täte klug daran, bis kurz vor Ende der Aktion abzuwarten, denn mit jeder Verlinkung, jedem weiteren Auftauchen bei del.icio.us erhöht sich die Zahl der Teilnehmer an der Aktion wahrscheinlich – und zwar exponentiell durch die fortschreitende Verbreitung (und daran ändern auch Anmerkungen wie dont enter. im winning. von User sajid nichts). Das aber kann ja nicht im Interesse des Einzelnen liegen. Insofern ist Lodwicks Streich ein kleines bißchen genial: je mehr Leute teilnehmen, desto geringer ist die Chance des Einzelnen auf einen Gewinn – das Gegenteil eines Kettenbriefs gewissermaßen, und garantiert das Gegenteil von Social Bookmarking.

Aber vielleicht ist es egal. Vielleicht sitzen schon jetzt neben den 1973 del.icio.us-NutzerInnen, die die Seite schon eingetragen haben (wir Dummen wir, ich auch) hunderte abwartend daheim und ärgern sich über die Blödmänner (mich auch) und -frauen, die nicht zuerst nachdenken und ein bißchen Spieltheorie reflektieren konnten und so die Chancen für alle verringern.

Criticker

Abt. für Film, Internet & Blogdings

Bei filmz.de habe ich von Criticker gelesen, der Personalized Film Recommendation Engine, Home of the TCI, wobei “TCI” für “Taste Compatibility Index” steht.

Das Grundprinzip ist gewissermaßen ein social film criticism: wenn man – nach einer sehr schlichten Anmeldung – eine Reihe von Filmen mit einer Note zwischen 0 und 100 bewertet hat (hier sind meine Bewertungen versammelt), lassen sich Ähnlichkeiten zu den Bewertungen anderer “Kritiker”, vulgo: User, statistisch herauskristallisieren (was natürlich umso besser funktioniert, umso mehr Filme man bewertet) – und aus deren Empfehlungen können dann zumindest Wahrscheinlichkeitsaussagen darüber gemacht werden, was einem selbst auch gefallen könnte. (Hier wird’s von den Machern selbst erklärt.)

Das funktioniert anscheinend relativ gut, jedenfalls sind unter den mir empfohlenen Filmen bemerkenswert viele, die ich mir sowieso immer schon ansehen wollte, weil ich den Verdacht hatte, sie könnten mir gefallen. Das ist nicht weiter überraschend, ebensowenig wie es erstaunt, daß bestimmte spezielle Vorlieben (in meinem Fall etwa eine gelegentliche Vorliebe für vollkommenen Trash sowie ein akademisches Interesse an bestimmten Filmen, die ich sonst mit dem *rsch nicht ansehen würde) eher schlecht abgebildet werden; dafür müßte eine Verfeinerung nach Untergruppen stattfinden, die offensichtlich (derzeit?) noch fehlt.

Neben dem fehlenden Überraschungsmoment irritiert mich das – hier sehr funktional einsetzbare – Bewertungsmodell; es hat ja seine Gründe, daß wir drüben bei critic.de kein Daumen-hoch-Daumen-runter-System haben, Sterne oder Noten vergeben: Das wird kaum einem Film gerecht. (Okay, mit gelegentlichen Ausnahmen: Die Maske 2 etwa ist Daumen runter, keine Sterne usw.) Zugleich habe ich das Gefühl, ich käme mit einem gröberen System (zum Beispiel Punkte von 0 bis 10 statt von 0 bis 100) besser zurecht, weil es die Schwierigkeit einer genauen Hierarchisierung, die sich aus dem 100 Punkte-System unmittelbar ergibt, zumindest spiegelt: daß es nämlich nur um eine Grobeinteilung gehen kann; genauer ist hier ungenauer, weil so eine Genauigkeit vorgetäuscht wird, die nicht erreichbar ist.

So bewerte ich denn allenfalls in fünf-Punkt-Schritten (90-85-80) und traue mich kaum, die höchsten und niedrigsten Plätze zu vergeben. Ein altes Statistik-Problem bei Befragungen: um die Mitte rum knubbelt’s sich dann, ganz ohne Normalverteilung.

Ein lustigstes Spielzeug ist Criticker aber schon, und den einen oder anderen Film, den die mir “ähnlichsten” anderen User besonders empfehlen, sollte ich mir langsam wirklich mal ansehen.

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