Anläßlich des Eurovision Song Contest heute abend (ich dachte die ganze Zeit, gib doch bitte endlich jemand Israel ein paar Punkte, auch wenn kaum jemand, eigentlich niemand, schlechter war, ein paar Punkte, damit das hier nicht antisemitisch und rassistisch wirkt – edit: und, ja doch, Malta war wahrscheinlich als einziger Act noch schlechter) habe ich meine Plattensammlung mal nach Dschinghis Khan durchsucht – die Gruppe (Eurovision 1979) ist nach Meinung einiger seltsamer Menschen die beste deutsche Pop-Band aller Zeiten. But, you know, it takes all kinds.
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Offensichtlich ist meine Sammlung alles andere als vollständig, ich nehme aber doch an, alle wesentlichen Werke von Dschinghis Khan (übrigens auch orthographisch nicht zu verwechseln mit dem Mongolenherrscher) irgendwo auf diesen Platten zu besitzen. Dies ist womöglich etwas, wo man keine Vollständigkeit anstreben muß. Nicht unbedingt.
Das Selbstouting musikalischer Jugendsünden sei hiermit herzlichst ermutigt.
(Habe vorhin beim Kochen die “80er um 8” gehört und kam mir dabei vor wie in meiner eigenen Plattensammlung. Nur, daß die noch schlimmer ist. Erwähnte ich, daß sie fast das gesamte musikalische Wirken von Debbie Gibson enthält?)
Übrigens, Finnland: ganz süß die Jungs (& Mädel). Die gehen zwar zur bösen Tante Death Metal allenfalls mal sonntagnachmittags zum Kaffeetrinken vorbei, aber unter allem dargebotenen waren sie noch mit die interessantesten.
(Addendum: das Video vom Lordi-Auftritt gibt’s schon bei Youtube – via.)