Franz Josef Wagner beschimpft deutsche Soldaten als Tiere!

Abt. für Medien

Die Sache mit den Schädeln liegt zwar jetzt schon ein paar Tage zurück, und die deutsche Welt schaut inzwischen gebannt, wenn auch gleichgeschaltet, auf auf JVA-Dächern herumstehende mutmaßliche Sexualstraftäter, aber es soll doch nicht verschwiegen werden, daß Bild-Kolumnist F. J. Wagner sehr verklausuliert, aber deshalb nicht weniger deutlich am 26. Oktober seiner Ansicht Ausdruck verlieh, deutsche Soldaten seien Tiere.

Er schrieb seinerzeit den lieben deutschen Soldaten wegen der Fotos am Hindukusch.

Er schäme sich als Deutscher (ob er sich auch sonst, so als Franz Josef Wagner und z.B. für seine Kolumnen, äh Briefe, äh für sein ahnungsloses Geschreibsel schämen kann, ist nicht bekannt, gilt jedoch für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen als eher unwahrscheinlich), aber zugleich spüre er in den Bildern die Angst und die Verzweiflung.

Und er rät: Ich würde unsere Soldaten vom Hindukusch abziehen, weil sie Menschen bleiben sollen. Und keine Tiere.

Nun bin ich nicht der gekrönte King of German Satzbau, aber ich jedenfalls lese in diese Satzhäufung hinein, daß die Soldaten, so man sie nicht vom Hindukusch abziehe, sie eben nicht Menschen blieben, sondern Tiere. Was also voraussetzt, daß sie … ja doch, Tiere sind.

Irgendwie stammen wir eben doch alle von einem gemeinsamen Vorfahren mit dem Affen ab. Und F. J. Wagner (herzlichst!) ganz besonders.

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Was man heutzutage alles werden kann…

Truppen-Ethnologin im Gespräch mit dem heute-journal, 12. Juli 2006

Da hat die Jugend von heute ja ganz neue Aussichten! Nun ist mir zwar gänzlich unklar, was eigentlich eine Truppen-Ethnologin genau macht – insbesondere, was sie von einer nicht-militärischen Ethnologin unterscheidet, vom Camouflage-Outfit jetzt mal abgesehen -, aber wenn man dem Einvernehmen zwischen Bush und Merkel mißtrauen darf, wird es ja wohl noch eine Reihe von “Auslandseinsätzen” geben, bei denen fremde Kulturen etc.p.p. studiert und, ach ja, “befriedet” oder “beschützt” werden müssen.

Kurz zuvor verwandte Klaus-Peter Siegloch für die jetzt entsandten europäischen Soldaten den Begriff “EU-Schutztruppe” – für deutsche Soldaten in Afrika sollte man diesen Begriff vielleicht nicht unbedingt aus dem Keller der Geschichte hervorholen. Obwohl sicherlich einige der Meinung sind, man habe es hier nur mit einer neuen Form von Kolonialismus zu tun. Aber der brachte ja auch neue Arbeitsplätze hervor, auch für die Kolonisierten.

(Screenshot aus dem Real-Stream des heute journal vom 12. Juli, etwa bei 17:06 Minuten)

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