Bücher lesen auf dem iPhone

Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta, Literatur

Leak: eBook auf dem iPhoneDer liebe M. durfte es heute morgen als erster der Welt kundtun:

onkel & onkel ist der erste deutsche verlag, der eine literarische neuerscheinung zeitgleich für iPhone/iPod anbietet

Das Börsenblatt berichtet. Und ich freu mich natürlich, weniger wegen dieser iPhone-Sache (ich habe weder ein iPhone noch einen iPod, noch nicht einmal einen iTunes-Account, und freue mich auf das Buch demnächst in seiner fest gebundenen Form, auf meinem Nachttisch), sondern weil des lieben V. kleiner Verlag ein feines Unternehmen ist und mit des Verlegers guten Ideen ausgestattet.

Zudem habe ich das E-Book schon in der vorvergangenen Woche in Aktion sehen können (siehe Foto, aufgenommen während der Geburtstagsfeierlichkeiten von Herrn M.), und es sieht auch technisch wahrlich sehr gelungen aus.

Bitte gehen Sie weiter zum Download. Danke. Feedback gern gesehen.

(Und, das nur am Rande, natürlich ist diese Entwicklung Wasser auf die Mühlen von Marcel Weiss’ Argumenten, warum E-Books sich durchsetzen würden: Weil Onkel & Onkel sie hier nämlich einfach für ein mindestens von der In-Crowd bereits reichlich genutztes Gerät überträgt. Wer freut sich nicht, wenn er eine elektronische Maschine mal zuhause lassen kann? — Das Buch wird im Übrigen aber sicher nicht verdrängt werden. Nicht weil E-Books schlecht sind, sondern weil herkömmliche Papierbücher ein bewährtes, praktisches, simples, ziemlich belastbares Medium sind, das in dieser Form kaum verbesserbar ist. Und, doch, sie bieten auch haptische Erlebnisse, die E-Books nicht möglich machen. Die aber deshalb nicht schlechter sind, nur anders.)

iKapitalismus

Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Dem Vernehmen nach reicht die Telekom rund ein Drittel der mit dem iPhone erwirtschafteten Umsätze an Apple weiter.

Wow. Ein Drittel der Umsätze.

Zitatrecht und Bilder

Abt. für Internet & Blogdings

Unbedingt lesenswert: Anläßlich der Abmahnung von Blogs und Foren durch Apple wegen der Berichterstattung über das iPhone (präziser: darüber, wie Dritte die Benutzeroberfläche des iPhone kopiert haben) diskutiert Arne Trautmann im Law-Blog die Frage, inwieweit im deutschen Recht das Zitatrecht (auf dem Weg über das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit) erlaubt, Bilder von Dritten zu verwenden. Das ist zwar wahrscheinlich zu allgemein, um sich damit immer auf der sicheren Seite zu wähnen, ist aber als Orientierungshilfe für die eigene Blogarbeit eine große Hilfe.

(via)

Wie groß sind eigentlich zwei Megapixel?

Anscheinend sehr groß, denn Spiegel Online ist sehr über das neue Apple-Telephon begeistert:

Es beinhaltet einen iPod, einen Organizer und eine Zwei-Megapixel große Kamera.

Zwei Megapixel auf so kleinem Raum! Wahnsinn! (iPhone? Ach Gott, sind wir jetzt alle überrascht!)

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