What’s this body thing, and what do I do with the dangly bits?

Second Life war gestern. Heute sind wir wieder for real

Abt. für Internet & Blogdings, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Fornicate using your actual genitals.

Get a first life.

Buy some T-Shirts there, while you’re at it, and don’t forget to fornicate.

We 2.0

(Teaching the machine / to rethink ourselves)

Auszeichnung als Doofes-Internet-Journalist des Jahres

Abt. für Internet & Blogdings, Medien

Herr Knüwer hat recht: Daß ausgerechnet, of all people, Henryk “Internet macht doof” M. Broder zum “Onlinejournalist des Jahres” gewählt wurde, das ist doch nur noch zum Lachen bzw. Heulen bzw. Kopfschütteln, wobei Vorsicht: der ist ja hohl.

Justiztourismus

Web 2.1

Ich bin doof. Weil, wegen Internet

Abt. für Internet & Blogdings, Medien

Henryk M. Broder macht sich heute im Berliner Tagesspiegel mal so richtig differenzierte Gedanken zur freien Meinungsäußerung im Internet.

Mit dem Recht, eine Meinung verbreiten zu können, verhält es sich so wie mit den meisten Rechten, die auf einer unausgesprochenen Vereinbarung beruhen: Wenn sie von allen wahrgenommen werden, schaffen sie sich selbst ab.

Ja. Das ist ja bekanntermaßen auch mit dem Wahlrecht so: Wenn alle wählen dürfen, das kann nicht funktionieren, das muß Diktatur geben. Dann doch am besten gleich eine (unter H.M.B., natürlich).

Der ansonsten so penible Herr Broder empfand es anscheinend nicht einmal als nötig, sein Vokabular durchzusehen (man meldet, schreibt er, eine “domaine” an, das WWW ist irgendwie mit dem Internet identisch, u.s.f.) und hält seine eigene Unfähigkeit, in der Kakophonie, in die sich die Meinungsfreiheit online angeblich auflöse, für Struktur und Schwerpunkte zu sorgen, für das Grundübel der Welt:

Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.

Herr Broder, da würden mir auch noch RTL, die Bild-Zeitung, der Spiegel und einige andere Medien als potentielle Kandidaten einfallen. Und ob die von ihnen so hochgehaltene Filter- und Auswahlfunktion der gewissermaßen “Organisierten Medien” (hat ja was von Organisierter Kriminalität) wirklich funktioniert, wage ich zu bezweifeln, erreichen mich doch immer gern und immer wieder so ahnungslos dahingerotzte Texte wie Ihrer, die dann als “Kommentar”, “Position” oder “Meinung” deklariert werden, weil sich eine Verankerung in konkreten Fakten leider nicht herstellen ließ.

Da sind mir doch ehrliche, unverfrorene Beschimpfungen in Weblogs wesentlich lieber, in denen sich niemand hinter dem Untergang des Abendlandes verschanzt.

Technische Evolution von/für Geeks

Abt. für Internet & Blogdings

Web e

(Versteht nicht jeder. Ist auch besser so.)

Seit wann beachten Journalisten die Grenze zum Voyeurismus?

Abt. für Internet & Blogdings, Medien

Muß man sich das wirklich fragen? Birand Bingül sollte sich das fragen.

Thomas Knüwer sagt’s, wie’s ist.

Vielleicht sollte ich die “Tagesthemen” nicht mehr schauen.

Ja, danke. Allerdings ist letzten Endes ja doch das Internet an allem schuld, diese Seuche, diese Ansammlung von Röhren.

Das Nicht-Mediale erledigt René.

Downloadschärfe

Abt. für Film, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Tobias Kniebe hat sich für die Süddeutsche Zeitung einmal an den Diensten versucht, die Filme zum Download in diversen Variationen anbieten. Der Praxistest verläuft auch teilweise entlang der Bildqualität:

[Nun] gehen wir auf’s Ganze und kaufen Bernd Eichingers amerikanisches Superhelden-Epos “Fantastic Four” in höchster Auflösung – der Film erhielt zwar miese Kritiken, aber zur Überprüfung der Bildschärfe taugt die mitwirkende Darstellerin Jessica Alba allemal.

Hm, wäre da statt Fantastic Four (amazon.de) nicht Into the Blue (amazon.de) noch ein bißchen schärfer gewesen? Aua, Herr Kniebe, aber sehr lustig.

(Die Filmdownloaddienste findet Herr Kniebe aber noch total unpraktisch und gegenüber der Feld-Wald-und-Wiesen-DVD aus der Videothek klar im Nachteil; da hat er wohl recht.)

Firefox 2. Jetzt wirklich

Nachdem gestern schon unzählige Menschen auf eine angeblich finale Version von Firefox 2.0 verlinkt hatten, obwohl noch nichts wirklich fertig war und es entsprechend Ärger bei den MozillInnen gab, kann man jetzt im Rückblick feststellen:

Having said all that… Firefox 2 is now released.

Indeed. Wirklich.

(Und während ich das schreibe, kommt die Nachricht auch per Rundmail herein. Merci, Oli!)

Redefining the Internet

Neues aus der Wortspielhölle (3; English edition, again)

Establishment

Jetzt ist’s passiert: Wir, critic.de, werden auch von den Vielgelesenen wahrgenommen.

(Dank an den aufmerksamen, lieben M.)

If you share files, you are a pirate

beggr

Still new to the phenomenon

Abt. für Internet & Blogdings

Das New York Magazine zu den 50 meistverlinkten Blogs:

[...] we’ve taken the most-linked-to 50 and mapped their connections. [...] Some top-50 sites don’t have any links from the others shown here, usually because they are big in Japan, China, or Europe—regions still new to the phenomenon.

Reality-Check: ebendort die Timeline. Da war Europa nicht unbedingt lange hinterher… oder?

Wußte ich ja gar nicht

Friedrich Merz hat den Orden wider den tierischen Ernst bekommen. Egal, den kriegt jedeR irgendwann, aber Merz hat große Teile seiner zu diesem Anlaß gehaltenen Rede aus einem fremden Text abgeschrieben. Das ist nicht egal, das darf man wohl als Diebstahl geistigen Eigentums verstehen. Hübsch ist aber, mit welchen Argumenten Merz das abtut:

Friedrich Merz bestätigte, für seine Ritter-Rede Gedanken aus einem fremden Text übernommen zu haben. Er habe nicht gewusst, dass der Text bereits veröffentlicht war.

Erstens schützt Unwissenheit natürlich vor Strafe nicht. Und zweitens fragt sich der Autor dieser Zeilen doch, woher Friedrich Merz den Text denn bitteschön hatte, wenn er noch nicht veröffentlicht gewesen sein soll? Oder glaubt der ehemalige Richter am Amtsgericht Saarbrücken im Ernst, daß man aus dem Internet alles copy-und-pasten dürfe, wie’s einem paßt, und dann nicht einmal “Quelle: Internet” druntersetzen müßte, weil, Internet ist ja irgendwie nicht veröffentlicht?

Zumal man hier ja schon präziser sein könnte, diesem Interview nach: Quelle: Zyn!, 26.05.2003

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