Fümpf!
Abt. für Internet & Blogdings
Hinweis in eigener Sache
Abt. für Gender Trouble
Ich bin heute abend zu Gast beim Küchenradio – wann die Sendung online geht, weiß ich nicht genau, aber aufgezeichnet wird ab ca. 20 Uhr. Die vage vorgesehenen Themen sind u.a. Geschlechterverhältnisse im Web 2.0 und Sexismus im Internet – alles andere wird sich, dem Format entsprechend, einfach entwickeln. Mein letzter Ausflug ins Radio war ja etwas kürzer und “kontrollierter”, insofern bin ich (wieder) etwas nervös. Aber freu’ mich!
Update: Das Gespräch ist jetzt hier online, ein paar Lektürehinweise habe ich im Genderblog versammelt.
Update: Keine Hilfe in Kreuzberg mehr
Abt. für Berlinalia
Auch wenn sich wahrscheinlich nichts mehr retten läßt, hat mein Bedauern über die Schließung des Kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Kreuzberger Graefestraße jetzt zumindest mit diesem Artikel in der Berliner Morgenpost ein bißchen Öffentlichkeit bekommen.
Neben der Schließung ist der eigentliche Skandal auch, daß (ich wiederhole mich) offenbar Kinderärzte und medizinische Einrichtung von der Schließung nicht informiert waren und fleißig weiter auf den Bereitschaftsdienst hinwiesen, als der schon längst geschlossen war.
Als Hohn empfinde ich übrigens die im Artikel zitierte Aussage von Ulrich Fegeler, Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland:
[...] das Argument, dass Kreuzberger und Friedrichshainer Eltern mit ihren kranken Kindern nun nach der Aufgabe der Ersten-Hilfe-Stelle in Kreuzberg längere Wege in hinnehmen müssten, lässt Ulrich Fegeler nicht gelten. “Das Tempelhofer Sankt-Joseph-Krankenhaus ist in der Nähe, außerdem gibt es noch die Charité und das Vivantes-Klinikum Neukölln.”
Weil es ja für Menschen ohne Auto, aber mit ein bis zig Kindern – und davon gibt es in Berlin eine ganze Menge – egal ist, ob man im Kiez bleiben kann, oder von Kreuzberg aus nach Mitte (Charité), Süd-Neukölln (Vivantes) oder eben ins (übrigens sehr schöne) Sankt-Joseph (Tempelhof) muß. So rotzig-realitätsfern muß man als Kinderarztverbandspressesprecher erstmal sein…
(Danke, M., für den Link!)
Alte Wurzeln, neue Früchte
Meriten fallen manchmal weit vom Stamm, oder so (bla)
Nachdem ich kürzlich über meine frische und andauernde Arbeit am Genderblog gleich mehrfach öffentlich Auskunft geben durfte – mit Haidy Damm habe ich für fluter.de darüber ebenso gesprochen wie mit Susanne Patzelt für die Emma – werde ich heute, wenn auch eher am Rande (und das völlig zurecht) – im Bonner General-Anzeiger erwähnt, anläßlich des zehnjährigen Bestehens der großartigen Bonner Kritische Ausgabe, die ich seinerzeit mit auf den Weg gebracht habe. Und die kürzliche auch einen sehr schicken Preis bekommen hat.
Nicht genug preisen kann man in diesem Kontext im Übrigen den lieben M., dessen Verdienst Alter und Status der Zeitschrift sind. Preis! Preis! Lob und Ehr!
Double-daddel-dead
So fühlt es sich also an, von der Telekom richtig im Stich gelassen zu werden – im Büro geht seit Umzug vor mittlerweile drei Wochen so gar nichts mehr (kein Telefon, kein Fax, kein DSL), voraussichtlicher Anschlußtermin ist jetzt der 25. Juli, und der DSL-Auftrag ist irgendwo im Nirvana verschwunden, gone, thin air… und seit letzter Woche tut sich jetzt auch daheim nichts mehr. Nachdem das DSL schon öfter nur einigermaßen erratisch funktioniert tut sich jetzt nada, nichts mehr. Immerhin kommt da schon am Freitag jemand vorbei, um mal genauer nachzumessen.
Jetzt bitte keine Ratschläge, welche Anbieter besser oder billiger oder freundlicher seien: schon mal ausprobiert, hat auch nicht funktioniert. So lange ist’s hier halt etwas ruhiger und langsamer.
Stirb Langsam vor Nervosität
Abt. für Film
Ja, ein interessantes Promotionsthema habe ich in der Tat, und das führte dazu, daß ich vergangene Woche auf einmal eine Mail vom Kölner Hochschulradio Kölncampus bekam, ob ich nicht Lust dazu hätte, mich für ihre Sendung “Filmspur” interviewen zu lassen. Der Aufhänger war natürlich der Start von Live Free or Die Hard, den ich da sogar schon gesehen und besprochen hatte.
Also habe ich – nervös, auch wenn man’s nicht hört, und mit im Hintergrund deutlich vernehmlichem Kleinem Dickem Ritter – für diese Sendung ein nettes Gespräch mit Jakob Berger geführt, das er sogar bis auf meine schlimmsten Aussetzer fast komplett gesendet hat. Anschließend hat er mir stante pede den Mitschnitt zugemailt, so daß jetzt alle hier Lesenden in den Genuß meines unglaublichen Filmwissens gelangen können.
Despektierliche Beschimpfungen bitte in die Kommentare. Danke.
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Feste feiern, wie sie fallen
Frohes viertes Blogjahr wünsche ich mir!
Auf dem Weg zur Weltherrschaft
Das Zitat in der Frankfurter Rundschau stammt von hier. Werd ich jetzt berühmt? Hab ich jetzt ausgesorgt? Oder waren das halt meine fünfzehn Minuten? (Ach nee, wären ja schon meine zweiten …)
Aber gebauchpinselt fühlt man sich, so in der Zeitung wahrgenommen, dann doch.
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