Ach, die bösen Aliens. Neulich mußte ich beim Einkaufsbummel mit Herrn abundant feststellen, daß man mittlerweile Alien als Doppelpack mit Alien vs. Predator anbietet – eine Entscheidung, die qualitativ zwar ahnungslos emittiert, aber natürlich kapitalistisch gedacht logisch ist: Irgendwie muß sich letzterer Film ja mal verkaufen. Immerhin bekommt man mit diesem Paket auch etwas Besonderes geboten: Während Alien die Verbindung von Science-Fiction- und Horror-Genre in Perfektion demonstriert, zeigt der unangenehme Abkömmling der Serie, wie man genau diese Kombination möglichst nicht herstellen sollte.
Die unwürdigste Franchise-Paarung, die das Kino je hervorgebracht hat, wird aber nun auch noch fortgesetzt, und wenn man sich den (Nur für Erwachsene!) Redband-Trailer von Aliens vs. Predator: Requiem ansieht, dann hat man sich zumindest für diesmal entschieden, mehr auf Masse zu setzen, also mehr Menschen in blutiger Kleinstarbeit zu zerlegen, und es werden, scheint’s, nicht Kinder und nicht Frauen verschont, als wolle man Splatterschrott à la Evil Aliens Konkurrenz machen. Am Ende fahren sie dann bestimmt mit einem Mähdrescher über die verbliebenen Predatoren, oder wie man da auf Deutsch den Plural bildet.
Äh. Also, ob auch auf Klasse gesetzt wurde, wird man dann sehen, das darf bezweifelt werden. Pünktlich zu Weihnachten dann im Kino.



