Journalismus von unten

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Sehr schön: Bei Beckmann spricht man vermeintlich frank und frei übers Dopen im Radsport, will die Sendung aber nicht wiederholen, und dann ist da noch eine Tonstörung… die anscheinend keine ist. Und sich herausfiltern läßt. Was irgendwie hübsch ist (Fernsehen 2.0: Glotze mit Userbeteiligung) und andererseits irgendwie peinlich bzw. lehrreich: Wenn Du etwas nicht senden willst, dann sende es gar nicht. Piepsen bringt nichts.

(via)

Bobbel Babbel

Bin vorhin nach den Tagesthemen mit der Prinzessin eher aus Versehen (und vielleicht ein kleines Bißchen wegen ihrer unterdrückten Tennisleidenschaft) in Beckmann (der echte, nicht der Ulmen) reingerutscht, und das war keine angenehme Erfahrung.

Boris Becker saß also da und erzählte betont entspannt davon, wie es so ist als Mann und Mensch, wenn man, also er, vierzig wird Ende des Jahres, und während er immerfort von seiner Entwicklung und seinem Sein als Mann und Mensch sprach, betonte er, wie entspannt er doch sei. Und kniepte immer wieder die Augen zusammen (vielleicht lag’s am grellen Studiolicht) und zuckte mit den Lippen und redete ziemliches Zeuchs daher, es war wie einem Autounfall zuzusehen.

Und dann dachte ich noch: Komisch, ich habe ihn wirklich gar nicht vermißt. Wahrscheinlich ist er ja privat sehr nett und liebenswert. Also sollte er vielleicht ganz privat weitermachen wie in den letzten Jahren auch.

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