Heute hörten wir von einem befreundeten Journalisten, dessen Namen wir nicht nennen sollen, daß laufend Unfälle passieren: Leute, die vor einfahrende Züge gestoßen werden oder selbst springen, Unfälle mit Jugendlichen, die Türen in der eben geschilderten Manier aufreißen und so weiter. Die BVG will nicht, daß darüber in der Presse berichtet wird, angeblich um Nachfolgetäter nicht zu animieren. Wir vermuten, daß es noch andere Gründe für diese Zurückhaltung gibt: Seit das Personal abgeschafft wurde, welches früher die Fahrt freigab, haben sich die Unfälle sprunghaft vermehrt. Denn der Fahrer kann die Vorfälle am Zug natürlich nicht sehen. Die Rationalisierung fordert ihren Preis.
Schreiben Jörg Schröder und Barbara Kalender in ihrem taz-Blog (via).
