Archiv für April 2007

 

War Hitler wirklich Nationalsozialist?

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen

Man stelle sich vor, die britische Presse hätte Wind davon bekommen, dass ausgerechnet Adolf Hitler heimlich verfolgten Juden hilft. Als ich das gelesen habe, sind mir zum ersten Mal Zweifel daran gekommen, ob Hitler wirklich Nationalsozialist war.

Harald Martenstein schreibt böse Worte zum Fall Oettinger. (via)

Ich bin jetzt mal weg …

… jedenfalls für ein paar Tage offline. Der Rechner wird jetzt eingepackt & wegverschifft, in die neue Wohnung kommt aber frühestens am Dienstag DSL. Morgen wird großgeschleppt, ich freue mich schon aufs neue Heim mit Grün. Ja, und es gibt, in echt jetzt, zunächst im neuen Haushalt auch Wichtigeres als die Internetverbindung.

Tatort Schimanski am Sonntagabend zum Beispiel.

Eine Gefahr für unsere Grundrechte

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen

flickr-Photo

Ich denke, die Ergebnisse der Umfrage sind eindeutig … Sonst noch was, Du rechtloses Objekt?

(via)

Update: Herr abundant weist mich auf diesen Artikel hin.

Eine Überprüfung ergab: Die Umfrage wurde von außen manipuliert. Doch auch streng bereinigt bleibt das Ergebnis sehr eindeutig.

Oettinger, Sie olles Schwabensäckel!

Abt. für A Series Of YouTubes, Dinge, die von fern wie Politik aussehen

Wo ich gerade noch in anderen Dingen zu Extra3 recherchierte, stieß ich auf diesen wunderschönen Clip, in dem der Gröfaz persönlich Herrn Oettinger die Leviten liest:

(Direktführer)

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Süß halt.

Staub

Abt. für pralles Leben

Na großartig: daheim packen wir für den Umzug fröhlich verstaubte Bücher in dann staubige Kisten (*hust*), und hier im Büro fieselt der Feinstaub von den Fassadenarbeiten durch die Fenster und Türen (*hust*). Der Kaffee klumpt schon mit anschwellend vollgesogenem Mauerwerk. Gesundheit!

(Wo endet der Reizhusten, wo beginnt die Staublunge?)

Landserrhetorik

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen

Unsere Leute wollen sehen, ob wir auch noch zusammenstehen, wenn uns der Wind einmal stark ins Gesicht weht.

Herr Schönbohm hat sich heute, so entnehme ich der Nachbarschaftspresse, darüber aufgeregt, daß Angela Merkel Günther Oettinger nahegelegt hatte, seine Äußerungen zurückzunehmen, die er anläßlich der Trauerfeier für Hans Filbinger ausgestoßen hatte.

Aber vielleicht anders herum: Oettinger hat sich jetzt von seinen eigenen Worten distanziert, nachdem er ein langes Wochenende lang herumlavierte und nicht widerrief, sondern sich dann für irgendwelche Dinge entschuldigte, die er gar nicht gesagt und die auch niemand verstanden hatte. Sich jetzt von dem mehrfach wiederholten, Filbinger nämlich sei ein “Gegner” der Nationalsozialisten gewesen, zu “distanzieren”, ist inhaltlich wie grammatisch Blödsinn, wie Thilo richtig schreibt.

Oettingers Distanznahme – drei Schritte zurück, und jetzt die Augen fest in eine andere Zukunft gerichtet – ist nichts als eine rhetorische Strategie, ein Versuch, die Debatte ab-, um- und wegzulenken davon, daß er sich ernsthaft dazu hinreißen ließ, Filbinger die Halo des Widerstands auf den Kopf zu setzen.

Wenn Oettinger es irgendwie ernst meint, dann muß er sich nicht distanzieren, sondern entschuldigen. Er muß erklären, wie er zu dieser doch sehr seltsamen Einschätzung gelangt ist, warum er sie aufrechterhalten hat und wie er jetzt gedenkt, sich zu seinen eigenen politischen Positionen zu verhalten.

Denn hier muß man doch suchen: Zu einer Oettinger’schen Äußerung kommt man nicht aus dem luftleeren Raum, sondern, Redenschreiber hin oder her, aus dem Kontext einer politischen (und hier zwingend auch geschichtlichen) Selbst- und Weltwahrnehmung. Da wüßten wir doch gerne etwas mehr vom obersten Regierungsvertreter eines deutschen Bundeslandes.

Nicht weniger als von Herrn Schönbohm. Für ihn, der natürlich in dieser Hinsicht weder unverdächtig noch unbelastet ist, ist Parteiräson wichtiger als demokratisches Denken. CDU marschiert gemeinsam, mag er sich denken, wir lassen keinen zurück. Nur sind wir nicht im Krieg, sondern in einem demokratischen Prozeß. Wenn Schönbohm gemeinsam mit Oettinger seine Ruhe vor Angela Merkel und diesen nervigen Nachfragen haben will, dann soll er sich doch den Ministerpräsidenten greifen und dahin gehen, wo eine ihm genehme Regierungsform installiert worden ist. Wir halten ihn sicher nicht auf.

Auch mir steht der Friedensnobelpreis zu

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen

Und weil das so ist, aber niemand von Euch dieses mein Vorhaben und Wollen bisher zu unterstützen, gutzuheißen und fleißig anzutreiben für nötig öffentlich befunden hat, ist meine Majestät jetzt schwerst beleidigt und eingeschnappt. Ihr seid ja an Schäbigkeit nicht zu überbieten!

Ach, weh.

re:publicflucht

Abt. für Internet & Blogdings

Obwohl ich es anders angekündigt habe, bin ich heute wohl nicht auf der re:publica, aus ganz profanen Gründen: weil a) ich (oder jemand anderes) immer wieder krank werde (wird), wenn BloggerInnen sich treffen, b) die Prinzessin auch mal arbeiten will (der kleine dicke Ritter aber nicht alleine sein) und c) nicht alles in einen Tag geht, was hineingehen sollte und eigentlich müßte (Erwerbsarbeit, Texte, Kind, Krankheit, re:publica). Also Selektion: pro Geld, Gesundheit, Lebewesen.

Für den morgigen Nachmittag hoffe ich auf Besserung.

dooyoo? Maybe not

Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

NB: This is paid content. Für diesen Eintrag erhalte ich ein Honorar. Auf den Inhalt hat das Unternehmen keinen Einfluß genommen oder bekommen.

Warentest-Communities sind, wie alle Plattformen, die auf User Generated Content bzw. dem Prinzip AAL basieren, natürlich chronisch davon abhängig, welchen Content welche User so generieren und zurücklassen. dooyoo.de kann, mit (nach eigenen Zahlen vom Juni 2006) 3 Millionen angemeldeten Mitgliedern, zumindest behaupten, mit dem Pfund Masse wuchern zu können: bei so vielen Leuten muß doch einfach nahezu alles schon einmal irgendwie bewertet worden sein!

Denn dooyoo ist, so heißt es dort, vor allem eine dynamische Internet-Plattform, die es Konsumenten ermöglicht bessere Kaufentscheidungen zu treffen. Dazu verbinden sich User-Bewertungen (und Bewertungen der Bewertungen), wie man sie für Bücher etwa auch von amazon.de kennt – “Bewerten Sie diesen Testbericht”! – mit externen Testberichten und vor allem einem ubiquitär und immer prominent herausleuchtenden Preisvergleichstool, stets mit direkten Links zu den jeweiligen Handelsportalen.
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