Mein Monotheismus ist besser als Deiner!

 

Abt. für Gottesbilder, Medien

Ich kann nicht beurteilen, was der Spiegel, dieses 60-Jährige, wochenweise senil wirkende Ungetüm der deutschen Medienlandschaft, sich da für seine Weihnachtsausgabe zusammengefaselt hat. (Der Focus hatte in der gleichen Woche ja auch was mit Religion. Die sind doch langweilig, alle zusammen.)

Ob Alan Posener also berechtigte Kritik (oder, wie er das so nennt, “Kritik der kritischen Kritik”) übt oder doch nur die gern bemühte Keule auspackt, wenn er dem Spiegel offenen Antisemitismus vorwirft (und nicht nur er), kann und will ich gar nicht beurteilen.

Aber das ist wenigstens mal eine Diskussion, in der gleich am Anfang Godwin’s Law miterfüllt ist und deshalb einer fröhlichen Schlammschlacht bzw. Eishockeyprügelei nichts im Wege steht.

Bevor’s losgeht, meldet sich immerhin noch Jan Assmann zu Wort, der sich offensichtlich falsch dargestellt und für seltsame Argumentationen mißbraucht sieht. Er immerhin ist sachlich genug, den Begriff “Antisemitismus” vorerst nicht zu verwenden.

Wie’s weitergeht wird man wohl, da der Spiegel ja keine Korrekturen drucken kann, nur hier im Seuchenbezirk verfolgen können.

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Dieser Eintrag entstand am Freitag, 5. Januar 2007, um 12:07 Uhr.

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