Eragon

Oder: Wenn BloggerInnen nett behandelt werden

Abt. für Film, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Eragon

Man kann über Eragon sagen, was man will – neben dem süßen Drachenbaby, auf das ich an anderer Stelle hinweise [Text folgt demnächst], hat außerdem Sienna Guillory (diese junge Dame alias Jill Valentine aus Resident Evil: Apocalypse) äußerst schicken Kampfhaarschmuck, den vielleicht kleidsamsten, der mir bei Kinokriegerinnen seit längerem untergekommen ist.

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Zur Pressevorführung wurde ich übrigens gewissermaßen “unaufgefordert” auch explizit und extra als Blogger eingeladen (mit Kindern und deren Freunden – ich habe den Zwerg aber mal lieber in der Kita gelassen), wie im Übrigen auch Christian, der über den Film auch schon geschrieben hat. Fox versucht also anscheinend (oder probiert zumindest damit herum), gezielt die Zielgruppe(n) anzusprechen – jung, potentiell an Fantasy und Science Fiction interessiert, definitiv film- und mediengeil, in diesem Fall wohl auch noch: männlich. Das ist, selbst wenn die Kritiken/ Besprechungen/ Meinungen/ Blogeinträge verhalten ausfallen, immer noch sehr klug und billige Publicity. Universal Pictures scheint ja eine andere, ziemlich unkluge Schiene zu fahren.

Ich kann zwar verstehen, daß man nicht Hinz und Kunz in die Pressevorführungen laden will – irgendwer soll ja auch Eintritt zahlen -, aber Onlinemedien nur, wenn sie an einen “Print- oder TV-Titel gebunden sind”? Dann könnten wir critic.de ja auch dicht machen. Igors Argumente sind da schon sehr treffend. Und von so Sachen wie Zielgruppenansprache und viralem Marketing wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen.

4 Kommentare

  1. Peter

    Ja, ich bin netterweise auch zu Eragon eingeladen worden. Leider lässt meine Hauptbeschäftigung einen Vorführung werktags am Nachmittag nicht zu. Aber ich habe mich nett bedankt.

    12. Dezember 2006, 21:00 Uhr

  2. Rochus

    Das ist und bleibt natürlich der Haken an diesen PV-Einladungen für BloggerInnen – letztlich werden doch vor allem diejenigen kommen, die entweder studieren, arbeitslos sind oder von Berufs wegen freie Zeiteinteilung haben – freie JournalistInnen etwa.

    Besser funktioniert das wahrscheinlich mit Abendvorstellungen wie bei Borat oder Wochenend-Previews speziell für die Zielgruppe (gab’s hier in Berlin z.B. für Dead Or Alive, komplett mit Videospielturnier).

    13. Dezember 2006, 13:16 Uhr

  3. Löwe

    Ich finde Eragon gut. ist ja nicht so als wäre es Teletabi!

    18. April 2007, 13:34 Uhr

  4. [i:rrhoblog] » Wohin die Reise geht

    [...] Abt. für Film Sagen wir es kurz und knapp: The Golden Compass ist ein kleines, ach was: großes Meisterwerk des Fantasykinos. Locker so gut wie Der Herr der Ringe, aber nicht ganz so monumental und pathetisch veranlagt, und mit den definitiv besseren Frauenrollen. Und natürlich sowieso um Längen besser als Eragon oder die Chroniken von Narnia. [...]

    30. November 2007, 12:34 Uhr

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Dieser Eintrag entstand am Dienstag, 12. Dezember 2006, um 18:44 Uhr.

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