Archiv für November 2006

 

Bewaffnete Fabrikarbeiter

Abt. für Film

Bewaffnete Fabrikarbeiter

Scheußlich abfotografiert aus dem Trailer von House of the Dead 2: Dead Aim. Der englische Sprecher sprach von "operatives".

Ich habe den Film (noch) nicht gesehen, aber wenn schon die Untertitelung sooo billig ist…

Unverhört!

Gerade eben war im Fernsehen Werbung für Dallmayr Crema d’Oro zu hören, und für einen Moment klang mir (mal schnell aussprechen, dann wißt Ihr, was ich meine) Dallmayr Kremadorium im Ohr. Schmeckt wie Asche…

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Ein Gespenst geht um in Entenhausen

Trendwatch

Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Heimwerkertrends 2007:

2007 im Trend, beige Hammerstiele mit leichten Hauch von Mint.

Auch groß im Kommen: Angst vor Fremdnetzkosten! Jetzt heißt es: modern bleiben und seltsame Phobien entwickeln!

Metamedial

Abt. für Medien

Wenn das Handy des Tatort-Kommissar sich mit der Tatort-Titelmelodie meldet, dann ist das schon sehr selbstreferentiell. (Und daß der Kollege stattdessen die Melodie von Mission: Impossible klingeln läßt, das ist Selbstüber- und noch mehr -unterschätzung in einem.)

Lippenherpes!

Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Warum diese Firma beschlossen hat, ihre Medikamente nach den Krankheiten zu benennen, gegen die sie eingesetzt werden, bleibt mir ein Rätsel. Natürlich ist das einfach: wofür, wogegen das Mittelchen ist, verbirgt sich nicht hinter Namen, die für die meisten Menschen doch eher kryptisch sind.

Aber möchtet Ihr in die Apotheke gehen und sagen: “Einmal Lippenherpes, bitte”?

Lippenherpes

(Ja doch, ich habe das kleine schwarze “bei” gesehen. Aber erst sehr spät. Und “Einmal bei Lippenherpes, bitte” klingt auch nicht viel besser, vor allem nicht sehr Hochdeutsch. Nein, kein aktueller Anlaß. Schon gar nicht etwa Blitzherpes.)

Eye of the (Smiley) Tiger

Downloadschärfe

Abt. für Film, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta

Tobias Kniebe hat sich für die Süddeutsche Zeitung einmal an den Diensten versucht, die Filme zum Download in diversen Variationen anbieten. Der Praxistest verläuft auch teilweise entlang der Bildqualität:

[Nun] gehen wir auf’s Ganze und kaufen Bernd Eichingers amerikanisches Superhelden-Epos “Fantastic Four” in höchster Auflösung – der Film erhielt zwar miese Kritiken, aber zur Überprüfung der Bildschärfe taugt die mitwirkende Darstellerin Jessica Alba allemal.

Hm, wäre da statt Fantastic Four (amazon.de) nicht Into the Blue (amazon.de) noch ein bißchen schärfer gewesen? Aua, Herr Kniebe, aber sehr lustig.

(Die Filmdownloaddienste findet Herr Kniebe aber noch total unpraktisch und gegenüber der Feld-Wald-und-Wiesen-DVD aus der Videothek klar im Nachteil; da hat er wohl recht.)

Horror’s on the backseat of my Cadillac …

Schreibtisch-Stöckchen

Ich bin ein ganz schlechter Stöckchenfänger, die Entwürfe liegen bei mir immer ewig herum, bis sie dann meist nie veröffentlicht werden. Jetzt aber! Ein Schreibtisch! Erheblich weniger aufgeräumt als dieser… aber das war schon früher so.

Schreibtisch

(Nach einem Klick gibt’s Detailinfos im Bild, wenn das jemanden interessiert.)

Und weiter werfe ich an Thomas, Herrn abundant, Christian, Annabell (die mir ihrerseits unermüdlich zuwirft) und Heather.

Sprachservice

Abt. für Berlinalia, ein Potporree der Orthographie

Echtharrverlängerung

Harr! Harrrr! Harrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!

Super, es funktioniert!

Ich liebe Kreuzberg

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