Ich kann mich, ehrlich gesagt, nicht erinnern, wann ich zuletzt in der Süddeutschen Zeitung eine derart hymnische Lobpreisung eines Films gelesen habe: Borat Sagdiyev, der lustigste Mann der Welt.
15 Kommentare
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cordula
nur musste es eigentlich nicht sein, dass der autor des artikels die deutschen “comedians” als “lauter zahme[n] Provinzhumoristen” bezeichnet. Humor muss ja nicht immer böse sein. Auch wenn es im Falle Borats wirklich amüsant wird. Ich freu mich schon auf den Film!
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vasili
cordula,
nein, humor muss nicht immer böse sein. aber er darf gern mehr sein als selbstzweck, er darf eine botschaft haben. und die fehlt deutschen comedians z.b. ausnahmslos.
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herr abundant
wie gut, vasili, dass wir nicht nur “comedians”, sondern auch noch ein paar gestandene kabarettisten haben, Volker Pispers etwa oder, um einen der jüngeren zu nennen, der mir in letzter zeit liebgeworden ist, Hagen Rether! :o)
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vasili
die unterscheidung zwischen «comedian» und «kabarettist» habe ich hier durchaus bewusst getroffen. dass es ist deutschland gute kabarettisten gibt, will ich nicht bezweifeln. aber gute comedians sind rar. pispers ist ganz gross, ja. den herrn rether kannte ich noch gar nicht, danke für diesen hinweis. ;-)
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YAMB.BETA² » Die Kasachen können auch nur bedingt über Borat lachen
[...] Ahja, Erlan Idrissov, Botschafter der Republik Kasachstan im UK, scheint meine Kritik, Sasha Baron Cohens Figur „Borat“ mache sich auf Kosten der Kasachen lustig, zu teilen. Sharon Waxman setzt in NY Times gleich noch eins drauf: Steckt in ihm, wie die New York Times schrieb: „Sexismus, Rassismus, Schwulenfeindlichkeit und das gefährlichste aller sozialen Gifte: Antisemitismus“? Warum musste der Botschafter der Republik Kasachstan in London jetzt im Guardian zur Feder greifen, um ihn als „Schwein von einem Mann“ zu bezeichnen? (Quelle: Lobeshymne in SZ, 20.10.2006, via Rochus) [...]
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blogotronic
borat…
seit wir da in freiburg bei der testvorstellung von borat waren, schiebe ich eine besprechung dieses abends vor mir her. nicht, weil mir der film nicht gefallen hätte – ganz im gegenteil. ich habe mich köstlich amüsiert. und dennoch… na gut, i…
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vasili
manueller trackback. wollte irgendwie nicht automatisch. ;-)
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Rochus
Der Trackback war im Spam-Ordner gelandet, weil, tststs, kein Link hierher zu sehen war. Aber ich will mal nicht so sein; und jetzt is’ doppelt, auch schön!
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vasili
ich gelobe besserung, beim nächsten mal knall ich fünfzehn links da rein. ;-)
- Rochus
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vasili
ungefähr, ja. ;-)
sagense mal: dass der trackback im spam-ordner gelandet ist, war das akismet? oder nutzen sie was anderes?
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vasili
ach und nein, ich weiss selbst nicht, warum ich jetzt gesiezt hab.
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Rochus
Macht ja nix, das Siezen, Du. Und nein, hier werkelt nicht Akismet, sondern Spam Karma, das macht seine Sache recht gut.
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Zugvogel
Es ist auffällig, wieviele Juden heutzutage Rassisten sind. Ihr Rassismus richtet sich in erster Linie gegen die Araber und gegen islamische Regionen. Aber auch gegen die ehemalige Sowjetunion. Kasachstan scheint so für einen amero-britischen Imperialisten jüdischen Glaubens zur idealen Zielscheibe für seinen geschmacklosen Humor zu werden. Rassismus ist wohl eher ein Problem von Herrn Cohen, als eines des kasachischen Volkes! Mit dem wirklichen Kasachstan hat dieser Film nichts zu tun, er beleidigt es nur.
Nazi-Humor in Klamaukform aus GB und USA? Oder die Wiedereröffnung des Kalten Krieges?
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Bloggerin
Borat erobert Amerika! Und den Rest der Welt auch…
Also ich könnte mich totlachen über Borat. Der ist so schlecht, das gibt’s ja gar nicht. Den darzustellen, ist wirklich großes Kino. Wahnsinn… Nur dass er das reale Kasachstan gewählt hat, finde ich etwas unglücklich. Und wie seht ihr das?
