Vor zwei Wochen hatten wir hier bereits die Frage, was eine Truppen-Ethnologin eigentlich so macht. Nun hat der Tagesspiegel Frau Mück im Kongo besucht und sie ein wenig begleitet und befragt.
Truppen-Ethnologin revisited
Freitagsnotizen
Abt. für Berlinalia
Obwohl der Wahlkampf wohl erst am Montag beginnt, steht die CDU mit einem Stand vor der Moschee in der Skalitzer Straße. Auch wenn Menschen vom Freitagsgebet nur tröpfeln, ist mit Kinderwagen ein allenfalls mühsames Durchkommen möglich.
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Vor der Eck-Kneipe sitzt im wenigstens etwas kühleren Schatten ein Mann, vor sich ein Bierglas und zwei geöffnete Päckchen mit Schnittwurst. Bedächtig und langsam nimmt er eine Scheibe und ißt sie zum Bier, dann die nächste.
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War schön. Dank an den edlen Spender. Der leichte Regen machte auch das Klima im Olympiastadion zusehends erträglicher. (Frau Kogelboom machte es keinen Spaß; mir schon, obwohl natürlich viel ähnlich ablief.)
Don’t forget!
Today is System Administrator Appreciation Day. Happy SAAD!
Volk und Farbe
Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta, Medien
Sollte es uns nicht zu denken geben, daß die von Bild.de (pardon, Bild.T-Online.de) propagierte “Volksfarbe” ausgerechnet Weiß ist? Hätte hier nicht die Grammatikpolizei wenigstens vorsichtig ob unguter Doppeldeutigkeiten ihren Zeigefinger heben sollen?
Und kann mir jemand einigermaßen schlüssig erklären, was ich mir unter einer “Volks-Aktion” vorzustellen habe? Mich schüttelt’s.
Coke Zero/Zero Mülltolerance
Abt. für Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta
Noch einmal zur Coke Zero: Als ich gestern mit dem Kleinen Dicken Ritter, einer seiner Spielkameradinnen und deren Vater im Prinzenbad war, verteilten brave Promotionsklaven vor dem Eingang schön eisgekühlte Flaschen des “neuen” Kaltgetränks. Genau das Richtige, wie wir fanden, für übermüdete Väter mit zuwenig Bewegung (außer hinter AusreißerInnen herzuwetzen): Viel Koffein, keine Kalorien.
Leider schmeckt das Zeug genauso wie Cola light, also schlecht, nämlich nach Süßstoff und Pappe. Soweit die differenzierte Gastrokritik für heute.
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Im Prinzenbad hat man sich auch etwas besonderes für das Müllkonzept einfallen lassen: Alles in einen Topf. Als Denkmal des Scheiterns (wo auch immer das Scheitern lag – vermutlich in der Lernresistenz der SchwimmbadbesucherInnen) bleibt das Mülltrennungsschild aber einfach stehen (den Text kann man in groß besser lesen). Das ist überall im Bad so.
Die Sklaven von Coca Cola immerhin sind nachher rumgegangen und haben die ganzen verteilten Flaschen wieder eingesammelt. War ja wahrscheinlich auch Pfand drauf.
Fluch der Karibik 2
Abt. für Film
Der Film funktioniert so ähnlich wie eine Kissenschlacht
schreibt Susan Vahabzadeh in der SZ, und natürlich hat sie ganz und gar nicht Unrecht, wie auch ich finde. Tobias Rapp hingegen, der sich für seine Kritik anfangs stilistisch an The Princess Bride anlehnt, verreißt den ganzen Film (allerdings sehr gekonnt), bis auf – natürlich, wie könnte man anders – Johnny Depp:
Einen Seeräuber, der so sehr jenseits der klassischen Codes von Männlichkeit operiert und dabei gleichzeitig so umwerfend sexy ist, dürfte es im Hollywoodkino noch nie gegeben haben
Aye! (Und nicht vergessen: am 19. September ist Talk Like A Pirate Day!)
Realitätsverschiebungen
Heute morgen las ich in der SZ, die neue Coke Zero, die ich letzte Woche bei Kaiser’s gesehen und irritiert nicht gekauft hatte, dieses Schlankwerdegetränk für junge Männer
, also mich nicht mehr (aber Gender Trouble, ick hör dir trapsen!), sei ab heute im Handel. Also wann jetzt?
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Gerade beim Spaziergang mit Kinderwagen vielleicht Armin Rohde gesehen (vielleicht war er’s auch nicht), der, frisch becatert, neben schmatzenden Filmfuzzis eine Zigarette danach rauchte.
Ertappte mich beim Gedanken, der solle ja nun nicht mehr rauchen, der hatte doch schon in Lola rennt einen Herzinfarkt.
Reden wir mal übers Wetter
Gerne verharre ich in diesen Tagen ja immer wieder mal für kurze Momente vor dem geöffneten Kühlschrank und lasse gekühlte Luft um meine Beine streichen.
Studiengebührendebatte, pointiert
Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen, Kapitalismus 2.0 - Permanent Beta
Mit den Studiengebühren werden alle Studenten gleich vom ersten Tag an von den Banken vernegert. Annette SchaWahn freut sich über mehr Eigenverantwortung. Service an den Hochschulen bleibt so beschissen wie vorher. Einzige Gewinner: Die Banken. Danke, CDU.
Ich kaufe kein “H”
Abt. für Medien
Establishment
Jetzt ist’s passiert: Wir, critic.de, werden auch von den Vielgelesenen wahrgenommen.
(Dank an den aufmerksamen, lieben M.)
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