Archiv für Mai 2006

 

Katzencontent!

Abt. für Parallelgesellschaften

Das Katzenrettungsmobil

Nämlich das Katzenrettungsmobil, das nicht nur ein bißchen wie das Gefährt der Ghostbusters aussieht. Die spinnen, die Westwestberliner (gefunden in Tegel, mehr Photos hier).

Eurovision (Dschinghis Khan revisited)

Abt. für Pop

Dschinghis KhanAnläßlich des Eurovision Song Contest heute abend (ich dachte die ganze Zeit, gib doch bitte endlich jemand Israel ein paar Punkte, auch wenn kaum jemand, eigentlich niemand, schlechter war, ein paar Punkte, damit das hier nicht antisemitisch und rassistisch wirkt – edit: und, ja doch, Malta war wahrscheinlich als einziger Act noch schlechter) habe ich meine Plattensammlung mal nach Dschinghis Khan durchsucht – die Gruppe (Eurovision 1979) ist nach Meinung einiger seltsamer Menschen die beste deutsche Pop-Band aller Zeiten. But, you know, it takes all kinds.

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Offensichtlich ist meine Sammlung alles andere als vollständig, ich nehme aber doch an, alle wesentlichen Werke von Dschinghis Khan (übrigens auch orthographisch nicht zu verwechseln mit dem Mongolenherrscher) irgendwo auf diesen Platten zu besitzen. Dies ist womöglich etwas, wo man keine Vollständigkeit anstreben muß. Nicht unbedingt.

Das Selbstouting musikalischer Jugendsünden sei hiermit herzlichst ermutigt.

(Habe vorhin beim Kochen die “80er um 8” gehört und kam mir dabei vor wie in meiner eigenen Plattensammlung. Nur, daß die noch schlimmer ist. Erwähnte ich, daß sie fast das gesamte musikalische Wirken von Debbie Gibson enthält?)

Übrigens, Finnland: ganz süß die Jungs (& Mädel). Die gehen zwar zur bösen Tante Death Metal allenfalls mal sonntagnachmittags zum Kaffeetrinken vorbei, aber unter allem dargebotenen waren sie noch mit die interessantesten.

(Addendum: das Video vom Lordi-Auftritt gibt’s schon bei Youtubevia.)

Stop praying to that stork!

The Da Vinci Code exposed!

flickr-Photo

Um die eigentliche Bedeutung des Da Vinci Codes zu erschließen, muß man nur ein paar Buchstaben ausblenden.

The Da Vinci Code exposed!

Ze big, terrible beast of the meadows

Nochmal No-Go-Areas

Abt. für Dinge, die von fern wie Politik aussehen

Wir hatten das Thema schon, jetzt hat Uwe-Karsten Heye ein Fettnäpfchen betreten, über das sich in der Tat trefflich streiten läßt – was nun auch prompt geschieht. Ob man das alles richtig oder falsch findet – wenigstens findet das Thema Rassismus so seinen Weg in die Nachrichten, und das zumindest ist schon mal nicht per se schlecht.

Heyes während eines Radiointerviews gefallene Äußerungen kann man im Original nachlesen und auch anhören.

Keine Frage (nur eine Antwort)

Jeder Popel

Schleim und Speichel

Leider hatte ich gestern bei Saturn keine Kamera dabei, um das Schild abzulichten, das DVD-Rohlinge im Slimecase anbot – ich habe dann keine gekauft, das war mir doch zu eklig. Und zu allem Überfluß habe ich dann heute morgen in der Bedienungsanleitung zu einem W-10 verlesen: Speichelplatz.

Die moderne Technik wird auch immer organischer. Vielleicht nimmt sie demnächst dem Kleinen Dicken Ritter auch das Sabbern ab.

Mit Audrey Tatou und Leonardo Da Vinci in den Urlaub

Abt. für Film

Meiner Kritik von The Da Vinci Code ist vielleicht nur noch hinzuzufügen, daß folgender Satz in der Endfassung keinen Eingang fand:

[...] Gegenüber seiner Vorlage fällt der Film deutlich ab. Es ist ja nicht nur so, dass man Sakrileg gut mit in den Urlaub nehmen und am Strand oder im Hotel nach Herzenslust schmökern konnte, während man Audrey Tatou nun einmal leider, leider nicht mit in Urlaub nehmen kann. [...]

Der gegenlesende Kollege meinte, das sei wohl doch ein wenig zu flapsig; und wo er Recht hat, hat er Recht.

Im Dickicht zwischen Tippfehler und Kalauer

Abt. für Medien

Es gibt Momente, da weiß man nicht: unterlaufen Alex Rühle wirklich und versehentlich solche Tippfehler oder kann er Anspruch auf den Titel des Kalauerkönigs am goldenen Bande erheben? Findet sich doch heute in seinem sehr lesenswerten Text zum grassierenden Familienbild auch online folgender Passus (die Hervorhebung ist von mir):

Die einschlägigen Bücher zur Demographie stehen heute im Buchladen da, wo früher die Frauenliteratur zu finden war und verdrängen in ihrem reaktionären Duktus auch inhaltlich das meiste, was Emanzipation und sonstige Aufklärung eigentlich längst für unhinterfragbar hielten. Frauen tauchen darin als „sozialer Kitt“ und Empathiemaschinen auf, Kinder nur in Form mathematischer Zombies, als „200000 ungeborene Kinder pro Jahr“ nämlich. Diese menetekelhaft wiederholte Formel erinnert in ihrem grimmigen Appellfuror an die Pfarrer, die pubertierenden Jungen das Onanieren austreiben wollen, indem sie ihnen vorrechnen, dass dabei jedes Mal 100 Millionen Spermien in einem Taschentusch verenden.

Herr Rühle, sollten Sie das so gemeint haben, dann aber Tusch! Und wenn nicht, macht nichts, ist trotzdem toll. Herzlichst verliebt, Ihr R.W.

Pan’s Labyrinth Trailer

Abt. für Film

Screenshot aus dem Trailer für Pans LabyrinthEs gibt jetzt einen ersten richtigen Trailer für Guillermo Del Toros Pan’s Labyrinth; zwar bislang nur auf Spanisch und in schlechtem schlecht aufgelöstem Flash, aber immerhin (via).

(Addendum 18.5.2006: Peter hat hochaufgelöste Standbilder. Yummy!)

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